Menschen am Markt
23. Januar 2026

Marktstandler*innen-Tipps gegen die Kälte

Yusuf in seinem Marktstand. In den Händen hält er Karotten und er hat eine Blaue Pappkiste auf dem Kopf und lächelt
Menschen am Markt
23. Januar 2026

Marktstandler*innen-Tipps gegen die Kälte

Viele Leute fragen sich: Wie halten die Standler*innen vom Schlingermarkt aus, den ganzen Tag bei Minustemperaturen draußen zu stehen?

Wir waren neugierig und sind freitags zum Bauernmarkt und den fixen Marktstandler*innen gegangen um sie nach Tipps zu fragen, wie man es bei klirrenden Kälte am Markt aushält und wie man den Winter – der doch noch einige Zeit dauern wird – besser aushalten kann.

Barbara vom Bauernmarkt-Käsestand ist sich sicher, dass man sich gegen Kälte durchaus abhärten kann. Zum Beispiel durch „Eis-Baden“ in kalten Gewässern, Wechselduschen oder auch einer Abkühlung nach der Sauna im Kaltbecken. Aber alles mit Maß und Ziel und außerdem soll man dabei gut auf den Körper hören. Außerdem erzählt Barbara, dass ihr kleiner Ofen ein toller Wärmespender ist und ihr die Wollsocken sehr gute Dienste erweisen.

Ein Herz das in den Schnee gezeichnet wurde. Blick auf den Markt, auf dem Boden sind Fahrspuren im Schnee zu erkennen

Wollsocken, dicke Schuh-Sohlen und mehrere Schichten Kleidung. Das wird uns von vielen Marktstandler*innen berichtet. Auch Amon vom Marktstand „Gumprecht“ sagt, dass er heute 4 Schichten Kleidung trägt. Wir schauen einen Sprung zu Johann von „Die 2 Lauser“: „Ingwer, Zimt, Glühwein!“, lacht er, während wir uns die Hände beim Heizstrahler wärmen.

Bei einem kurzen Abstecher zu Brigitte Lackstätter in ihren Marktstand fragen wir auch hier, wie sie es mit der Winterkälte handhabt: Dicke Schuhsohlen, jede Stunde ein paar Kniebeugen und auf jeden Fall eine Kopfbedeckung. Und heißen Tee trinken, um von Innen zu wärmen.

Das sagt auch Sonja von der „Fleischerei Wild“, die gleich mehrere Tipps aus dem Hut – bzw. den Handschuhen – zaubert: Rollläden auf einer Seite zumachen, damit es nicht so zieht und man etwas vor der Kälte geschützt ist, Haube oder Stirnband, gutes Schuhwerk, warme Schuheinlagen, Ski-Unterwäsche, Tee (mit Schuss) und – ein absoluter Insidertipp! – die Handschuhe, wenn keine Kundschaft da ist, ausziehen und auf etwas Warmes legen, wie zum Beispiel eine Heizung oder – wie Sonja es macht – auf der Wärme-Vitrine. „Oder man isst einfach einen schön heißen Leberkäse, dann wird dir auch warm!“, lacht Sonja.

Sonja von der Fleischerei Wild mit Handschuhen in der Hand im Marktstand

„Die Kälte macht mir nichts aus“, sagt Marktstandlerin Brana von „Wild und Geflügel“, während sie sich einen Tee macht. „Vor 20 Jahren war der Winter hier um einige Grad kälter und der Marktstand hatte keine Fenster wie jetzt. Das war damals sehr heftig und daher habe ich mich an den Winter hier am Markt gewöhnt.“

Einen weiteren guten Tipp hat auch Fatma vom Marktstand „Yusuf“: Beheizte Socken!

Leider setzt die Kälte den frischen Obst- und Gemüsewaren sehr zu. Da hilft nur ein Tipp: Schachtel über den Kopf und Karotten essen;) Yusuf zeigt wie das geht:

Yusuf in seinem Marktstand. In den Händen hält er Karotten und er hat eine Blaue Pappkiste auf dem Kopf und lächelt

Danke an die Marktstandler*innen für die Tipps und DANKE, dass ihr trotz Kälte viel Wärme und Herzlichkeit nach Floridsdorf bringt!

Yusuf in seinem Marktstand. In den Händen hält er Karotten und er hat eine Blaue Pappkiste auf dem Kopf und lächelt